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Dschidda ArtikelDschidda (arabisch جدّة) ist die wichtigste Hafenstadt Saudi-Arabiens am Roten Meer. Es liegt in der Provinz Hedschas. (Englische Transkription: Jiddah oder Jeddah; weitere Schreibweisen: Jidda, Djidda, Djeddeh)
1993 hatte Dschidda 2.058 Tausend Einwohner. Dschidda liegt am Roten Meer und bildet das Tor nach Mekka, dem religiösen Zentrum des Islam, welches etwa 72 km östlich in dem Landesinneren gelegen ist. Jährlich kommt ein sehr großer Pilgerstrom dort an, hauptsächlich aus Afrika, Indonesien und Pakistan. Anders als in Mekka wurden in Dschidda stets Besucher aller Religionen empfangen. In der örtlichen Bevölkerung finden sich viele Afrikaner, Perser, Jemeniten und Inder. Die meisten arbeiten in der Erdölindustrie. Bezeichnenswerte Exportgüter außer Erdöl gibt es nicht, viele Waren werden importiert, um die Pilgerschaft zu versorgen.
Dschidda wurde bis 1916 von den Türken verwaltet und war Teil des unabhängigen Hedschas. 1925 wurde es von Ibn Saud erobert. Der Ölreichtum brachte eine Expansion der Stadt und seines Seehafens mit sich. Die Stadtmauer wurde darum 1947 eingerissen und in den 1970er Jahren eine Entsalzungsanlage gebaut. Das neue Dschidda ist etwa drei Jahrhunderte alt, das alte Dschidda, ungefähr 19 km entfernt in dem Süden der modernen Stadt gelegen, wurde etwa 646 durch den Kalifen Uthmange (644–656 n. Chr.) gegründet.
Es gibt zwei Erklärungen für den Namen. Nach einer Erklärung bedeutet Dschidda einfach ca. "Seeküste", da die Stadt an der Küste liegt. Einige jedoch sprechen den Namen "Dschadda" aus, was "Großmutter" bedeutet, denn in der islamischen Tradition liegt in der Stadt das Grab von Eva. Das angebliche Grab wurde 1975 zubetoniert, da muslimische Pilger dort zu Eva beteten, was einen schweren Verstoß gegen die wahhabitische Interpretation des Islam darstellt.
Prospektbilder aus Dschidda (http://www.travel-images.com/saudiarabia.html)
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